Der 64-jährige Bernd hat in seinem Leben schon viel erlebt: Er war Elektroingenieur und Hobby-Imker und beschäftigte sich auch noch nach seinem Renteneintritt ausführlich mit seinen Bienen. Seine Freizeit verbrachte er schon immer gern in der Natur, auch um einfach nur die Bienen zu beobachten. Im April vergangenen Jahres verunglückte er dann mit seinem Fahrrad, als er auf dem Weg zu seinen Bienenstöcken war. Er stürzte auf den Kopf und trug schwerwiegende Verletzungen davon. Sein Arzt war sich sicher: Bernd würde für den Rest seines Lebens auf Intensivpflege angewiesen sein. Doch mit Hilfe der 1:1-Versorgung der bipG VOR ORT machte Bernd in Rekordzeit große Fortschritte. Mittlerweile konnte sich sogar sein Pflegeteam von ihm verabschieden und Bernd führt wieder ein weitgehend normales Leben mit seiner Frau Veronika in ihrem Haus in Ketsch.

„Es war ein großes Glück, dass wir die bipG VOR ORT gefunden haben.“

Der 64-jährige Bernd hat in seinem Leben schon viel erlebt: Er war Elektroingenieur und Hobby-Imker und beschäftigte sich auch noch nach seinem Renteneintritt ausführlich mit seinen Bienen. Seine Freizeit verbrachte er schon immer gern in der Natur, auch um einfach nur die Bienen zu beobachten. Im April vergangenen Jahres verunglückte er dann mit seinem Fahrrad, als er auf dem Weg zu seinen Bienenstöcken war. Er stürzte auf den Kopf und trug schwerwiegende Verletzungen davon. Sein Arzt war sich sicher: Bernd würde für den Rest seines Lebens auf Intensivpflege angewiesen sein. Doch mit Hilfe der 1:1-Versorgung der bipG VOR ORT machte Bernd in Rekordzeit große Fortschritte. Mittlerweile konnte sich sogar sein Pflegeteam von ihm verabschieden und Bernd führt wieder ein weitgehend normales Leben mit seiner Frau Veronika in ihrem Haus in Ketsch.

Der Fahrradunfall veränderte Bernds Leben

Bernds größte Leidenschaft gilt auch noch nach seinem Fahrradunfall den Bienen. „Sie haben mich schon immer interessiert – fasziniert muss man schon sagen“, erzählt Bernd. Eines Tages stellte er auf seiner Obstwiese Bienenkästen auf begann mit seinem neuen Hobby. „Ich habe mich da richtig reingesteigert. Ungefähr 14 Jahre habe ich mit dem Honiganbau verbracht.“


Die Obstwiese liegt nur drei Kilometer von Bernds Haus entfernt und ist auch gut mit dem Fahrrad zu erreichen. Wäre da nicht dieses Neubaugebiet, das es zu durchqueren gilt. Nachlässigkeiten bei der Verlegung der Stromleitungen sorgten dafür, dass der Hobby-Imker im April 2020 schwer stürzte. Er war sich der Gefahr der Leitungen immer bewusst und fuhr hier besonders vorsichtig, doch selbst das konnte den umsichtigen Fahrer nicht vor einem Sturz bewahren. „Ich kann mich an den genauen Unfallhergang gar nicht erinnern. Ich weiß nur, dass ich mit den Leitungen kollidiert und gestürzt bin.“ Bernds Frau Veronika ist froh, dass ihr Mann immer konsequent seinen Helm trug und ist sich sehr bewusst, wie schlimm die Folgen dieses Sturzes hätten sein können. „Ohne den Helm wäre er jetzt vielleicht tot.“

Schwere Zeiten im Krankenhaus

Obwohl Bernd den Fahrradhelm trug, war der Sturz verhängnisvoll: Er landete auf seinem Kopf und trug eine Hirnblutung sowie ein Schädelhirntrauma davon. Die nächsten sieben Monate musste Bernd im Krankenhaus verbringen. Diese Zeit war sehr hart für ihn und Veronika. Aufgrund der Corona-Situation durfte sie nur drei Stunden in der Woche bei ihrem Mann verbringen, der nicht mehr alleine schlucken und essen konnte und halbseitig gelähmt war. Auch Bernds Sehnerv wurde durch den Sturz verletzt. Nachts musste er fixiert werden, da er sich in einem Delirium befand und die Gefahr bestand, dass er sich alle Schläuche abgerissen hätte. Veronika machte sich große Sorgen um Bernd. „In dieser Zeit ist er so dünn geworden“, sagt sie. „Damals hat er fast 20 Kilo weniger gewogen als jetzt.“ Der Arzt machte Veronika auch keine Hoffnung. Er sagte, es sei sehr wahrscheinlich, dass Bernd für den Rest seines Lebens intensivpflegebedürftig bleibe.

„Die Genesung ging viel schneller, als wir uns das vorstellen konnten.“

„Im Krankenhaus wurde von medizinischer Seite her alles abgedeckt, was ich brauchte“, erzählt Bernd nun. „Aber es gab Momente, da war ich dort sehr eingeengt. Da konnte ich mich nicht entwickeln.“ Erst wussten Veronika und Bernd nicht, wie es nach dem Krankenhausaufenthalt weitergehen sollte. Sie kannten damals gar nicht die Möglichkeit einer 1:1-Versorgung. „Es war ein großes Glück, dass wir die bipG VOR ORT gefunden haben. Im Krankenhaus oder in irgendeinem Pflegeheim hätte Bernd keine Chance auf eine Verbesserung seines Zustands gehabt, da wäre er untergegangen“, so Veronika. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, welche Wunder die hingebungsvolle Pflege und Förderung des Teams für Bernd bewirken würde. „Bernds Genesung ging viel schneller, als wir uns das alle vorstellen konnten“, sagt auch Pflegedienstleitung Oxana.

 

Neue Kräfte sammeln durch die 1:1-Pflege

Durch die gute Pflege lebte Bernd richtig auf. „Aus dem Krankenhaus rauszukommen, war eine Erlösung“, sagt er. „Und dann im Kreis meiner Betreuer*innen zu sein, war ein echter Gewinn.“ Bernd war hoch motiviert, seine Selbstständigkeit zurück zu erobern, und ging auf die zahlreichen Therapieangebote seines Pflegeteams ein. Das war auch für seine Pflegerin Jennifer eine tolle Erfahrung: „Die Zusammenarbeit war einfach toll. Von Bernd hat man nie gehört, er wolle heute nicht.“ Durch Mobilisation und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Therapeut*innen machte Bernd bald viele Fortschritte. Erst wurde er in den Pflegerollstuhl mobilisiert, dann übte er, immer weitere Strecken selbstständig zu gehen und letztlich war sogar ein Ausflug zu seiner Obstwiese möglich. „Das hat einfach gepasst. Die 1:1-Pflege hat mir die Freiheit gegeben, mich weiterzuentwickeln und wieder Kraft zu sammeln“, sagt Bernd.

Aus Pflegekräften und Klient*innen wurde eine Familie

Von ihren Töchtern bekamen Bernd und Veronika zu Weihnachten einen Familienurlaub im Schwarzwald geschenkt. Die Begleitung durch eine Pflegekraft war zu diesem Zeitpunkt in dem Gutschein mit inbegriffen, denn die Familie ahnte nicht, dassBernd bis zu dem Zeitpunkt der Reise gar nicht mehr auf unsere Hilfe angewiesen sein würde. Tatsächlich hat sich Bernds Zustand seit Weihnachten so stark verbessert, dass es selbst seine Pflegerin Jennifer überraschte. „Jedes Mal, wenn ich nach ein paar freien Tagen wieder zu Bernd kam, hatte er bereits den nächsten Meilenstein erreicht“, sagt sie. Im April konnte sich die Familie dann endgültig von ihrem Pflegeteam verabschieden und die Schwarzwaldreise treten Veronika und Bernd nur in Begleitung ihrer Kinder an. Nichtsdestotrotz gehören auch Oxana und Jennifer beinahe mit zur Familie. „Es war wirklich, als hätte ich mit Veronika und Bernd eine zweite Familie bekommen“, erzählt Jennifer. „Wir konnten immer über alles reden.“

„Das motiviert, weiter zu machen und noch mehr Menschen zu helfen.“

Etwas mehr als ein Jahr nach seinem Unfall steht Bernd wieder auf beiden Beinen und kann ein weitgehend normales Leben führen. Er ist nicht mehr so ausdauernd wie früher und auch die Sehbeeinträchtigung ist geblieben, aber im Großen und Ganzen ist Bernd mit seinen Erfolgen überglücklich. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das alleine geschafft hätte. Ich bin froh, dass das Pflegeteam mir diese Möglichkeit gegeben hat“, sagt er. „Nur mit ihrer Hilfe konnte ich der werden, der ich heute bin.“ Auch Oxana und Jennifer sind dankbar für Bernds positive Art und nehmen viel mit aus der gemeinsamen Zeit. Oxana sagt: „Die Wertschätzung, die wir zurückbekommen haben, ist einfach toll. So können wir mit dem Wissen nach Hause gehen, dass wir unsere Arbeit gut gemacht haben. Das spornt natürlich an, immer weiter zu machen und noch mehr Menschen so zu helfen.“

Wir wünschen Bernd und Veronika für Ihre Zukunft alles Gute und freuen uns, dass wir Sie aus der Versorgung durch unser Team so erfolgreich entlassen konnten.