Nach 28 Jahre in dem gleichen Unternehmen, fasste Hermann einen Entschluss und kündigte, um sich der 1:1-Intensivpflege von bipG VOR ORT anzuschließen.

„Ich bereue, dass ich nicht früher gewechselt bin“ - Hermann, PDL Rheinland-Pfalz

Nach 28 Jahre in dem immer gleichen Unternehmen, fasste Hermann einen Entschluss und kündigte seinen Job. Einen Job, der eigentlich Sicherheit für ihn bedeutete. Doch stattdessen ließ er sich auf etwas völlig neues ein und stand somit vor neuen Herausforderungen, aber vor allem neuen Chancen und neuen Aufgaben.

Dabei kann der heute 51-jährige auf eine lange Berufslaufbahn zurückschauen, denn schon mit 16 Jahren absolvierte er ein Freiwilliges Soziales Jahr und erkannte dabei, dass die Pflege seine Berufung ist, die ihn ab diesen Moment nicht mehr los ließ.

Kündigung nach 28 Jahren in einem Unternehmen

Eigentlich war es schnell klar, dass auch Hermann im Bereich der Pflege arbeiten wird, denn seine ganze Familie ist im sozialen Bereich engagiert und beruflich tätig. Somit begann er nach seinem FSJ eine Ausbildung zum examinierten Altenpfleger und arbeitete anschließend in einem Krankenhaus auf der inneren Station.

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Dann wechselte er zu einem vollstationären Altenheim und absolvierte dort einige Weiterbildungen und Zusatzausbildungen wie zum Wohnbereichsleiter und zum Pflegedienstleiter. So übernahm er in dem neuen Unternehmen, schnell eine Leitungsfunktion und arbeitete als PDL. „Aber die Arbeit in einem vollstationären Altenheim wird immer problematischer, sodass ich quasi keine Zeit mehr für meine Patienten hatte.“ Deswegen entscheid sich Hermann nach 28 Jahren in dem selben Unternehmen für einen Sprung und verlies das Unternehmen. Durch einen Bekannten lernte er uns bei einer Hospitation näher kennen und bemerkte sofort die Vorteile einer ambulanten Pflege und die grundsätzlich andere Arbeitsweise. So schloss er eine weitere Zusatzausbildungen für die ambulante Beatmung und die häusliche Intensivpflege ab und wechselte 2015 schließlich zu uns.

„Die Anerkennung und Dankbarkeit, kannte ich vorher nicht.“

Angefangen hatte der aus Worms-Weinsheim stammende damals in Neustadt. Ein Arzt erlitt einen Schlaganfall und war zunächst immobil, sodass er auf eine 24/7-Versorgung angewiesen war. Hermann und sein Team mobilisierten ihn so weit, bis eine Rückzugspflege (Link) angewendet werden konnte. Schließlich benötigte er keine Hilfe mehr und konnte seinen Garten und seine Freiheit wieder genießen.

Mittlerweile ist Hermann nun das vierte Jahr bei uns und ist dabei noch genauso zufrieden und glücklich wie am ersten Tag. Vor allem als PDL konnte er viele Bereiche kennenlernen und dabei ist ihm immer wieder der sehr persönliche Kontakt und das Miteinander positiv aufgefallen. „Ich bin wirklich begeistert von den abwechslungsreichen Aufgaben und man ist hier in sehr familiären Kreisen. Das gefällt mir wirklich gut.“ Zudem wird Vertrauen bei uns groß geschrieben, sodass Versprechen zuverlässig eingehalten werden und Hermann viel mehr sowohl von dem Team als auch von seinen Patienten zurück bekommt. „Die Anerkennung und Dankbarkeit, kannte ich vorher nicht.“ Außerdem lobt der 51-jährige auch die Qualität, die durch gute Prozesse und Strukturen zu immer hochbleibenden Ergebnissen führen. So sind Mitarbeiter immer auf dem aktuellsten Stand und Patienten bestmöglichst versorgt.

Ein Fehler im Leben gemacht: nicht früher gewechselt zu sein

Generell ist Hermann in keiner Versorgung fest eingeteilt, sondern übernimmt immer die Neuaufnahmen in dem Bezirk rund um Bingen. Dabei hilft er bei der Überleitung des Patienten von einem Krankenhaus oder einen anderen Versorgungsart und baut gemeinsam das Team auf. So bleibt er zwei bis drei Monate in einer Versorgung, bis alles genauestens organisiert ist und reibungslos abläuft. Aber auch nach der Zeit steht er trotzdem noch bei allen Fragen den Team zur Seite. Dabei wünscht er sich nur manchmal, dass bei einer Neuaufnahme erst kurz innegehalten wird, dann erst das Team aufgebaut wird und dann die Neuaufnahme getätigt wird. „Aber ich denke das bekommen wir mit der Zeit hin.“

Vor allem kurze Sätze der Patienten wie „Danke, dass Sie da sind.“ und „Können Sie nicht noch ein bisschen bleiben und wann kommen Sie wieder?“ zeigen, dass Hermann und sein Team gute Arbeit leisten. Genau für solche Momente steht er jeden Morgen voller Leidenschaft auf.
„Aber eins bereue ich! Dass ich nicht schon früher zur bipG VOR ORT gewechselt bin.“

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