„Ich wollte nochmal die Herausforderung suchen und mich einfach weiter entwickeln“ - Susanne, Krankenpflegerin

Susanne entschied sich mit 22 Jahren für die Pflege: „Wenn man mit Menschen zusammenarbeitet, die einen brauchen und die einem auch wirklichen etwas zurückgeben können, tut das auch selbst gut.“ 2010 absolvierte sie erfolgreich ihr Examen als Gesundheits-und Krankenpflegerin. Anschließend arbeitete sie eine Weile auf der Sozialstation und wechselte danach in das Klinikum von Sonnenberg. Bald entschloß sie sich für eine Weiterbildung im Palliativ-Care Bereich . Nachdem sie diese mit Bravour bestanden hatte, setzte sie ihre Karriere in einem Hospiz fort.

„Man muss sich selbst die Zeit geben zu trauern und auch Trauer zulassen.“

In der Sterbebegleitung kann man sich viel mehr Zeit lassen und individuell auf die Patienten eingehen, vor allem im Vergleich zur Klinik. Dennoch war Susanne sich bewusst, dass dieser Beruf nicht für jeden geeignet ist. „Es trifft einen schon sehr und geht einem Nahe. Man verbringt so viele Stunden täglich mit seinem Patienten und sie wachsen einem ans Herz.“

wg-kh

In ihren jungen Jahren hatte sie noch nicht die nötige Lebenserfahrung, um mit den schweren Situationen eines Hospizes mental zurecht zu kommen. Obwohl es nur eine kurze Zeit war, wuchs Susanne über sich hinaus, lernte vieles über sich selbst und kam ihren beruflichen Zielen ein Stück näher.

Nach ihrer Zeit im Hospiz kehrte sie zu ihrem Ausbildungsklinikum Rastfol zurück und arbeitete dort, bis sie mit ihrer heute zweieinhalbjährigen Tochter Leonore schwanger wurde. „Man braucht Struktur und Planung, um Beruf und Familie gut zu verbinden“. Auch diese Herausforderung meisterte sie durch die Unterstützung ihres Mannes. „Wir unternehmen viel mit der Kleinen und unserem Hund“. Nach ihrer Elternzeit entschied sich Susanne doch wieder in die Pflege zu gehen und suchte eine neue Herausforderung, die sie bei der bipG VOR ORT fand.

Bei uns hat Susanne den idealen Tätigkeitsbereich gefunden

„Ich wollte nochmal die Herausforderung suchen und mich einfach weiter entwickeln.“ Aus diesem Grund entschied sie sich im Mai 2017 zu uns zu kommen. Für Susanne ist eine 1:1 oder auch 3:1 Patientenversorgung erfüllend. „Ich hatte in meinen bisherigen Berufen immer das Problem, dem nicht gerecht zu werden, weil man in einer Klinik nicht genügend Zeit für seinen Patienten hat.“ Seitdem sie Teil des bipG VOR ORT Teams geworden ist, arbeitet Susanne in unseren Wohngemeinschaften für Intensivpflege.
Hier hat sie letztendlich den Beruf gefunden, den sie immer suchte. Ihre Aufgabengebiete umfassen unter anderem intensivpflichtige Maßnamen, wie die Behandlungspflege und die psychosoziale Begleitung der Angehörigen.

Es war nicht einfach einen kompetenten Teamleiter zu finden, der alle unsere hohen Ansprüche erfüllt. Susanne hat diese Erwartungen übertroffen und wir sind stolz, sie als Teamleiterin für den Bereich Wohngemeinschaften bei uns zu haben.

„Das ist mein Part, indem ich versuche der Gesellschaft etwas Positives zurück zugeben.“

Jetzt bewerben