Die Nachtschicht ist für viele Pflegekräfte, nicht nur in der Intensivpflege, eine große Herausforderung. Mit diesen Tipps kommen Sie gut durch die Nacht!

#Pflegetipps - 12 Tipps für eine erfolgreiche Nachtschicht

Die Nachtschicht stellt viele Pflegekräfte vor eine besondere Herausforderung – nicht nur bei der Arbeit sondern auch zu Hause. Diese 11 Tipps helfen Ihnen erfolgreich durch die Nachtschicht zu kommen. 

Licht hilft gegen Müdigkeit

Helle Beleuchtung, auch durch künstliches Licht, aktiviert unseren Körper. Der Grund dafür liegt in unserer biologischen Vergangenheit: beim frühzeitlichen Menschen war das Tageslicht ausschlaggebend für den Wach/Schlafrhythmus.

Kaffee ist kein Wundermittel

Kaffee kann durch den Wirkstoff Koffein helfen die Müdigkeit zu überwinden. Aber aufgepasst: das Timing ist entscheidend. Möchten Sie nach Schichtende möglichst schnell einschlafen, sollten Sie nach 2 Uhr keinen Kaffee mehr trinken.

Bewegung macht wach

Einer der größten Fehler bei Müdigkeit ist es, den Körper zur Ruhe kommen zu lassen. Probieren Sie wann immer möglich in Bewegung zu bleiben. Sollten Sie aufgrund von Tätigkeiten vor dem Rechner länger sitzen bleiben müssen, bieten sich kurze Pausen an, bei denen Sie mit kleinen „Work-Outs“ den Körper wieder auf Trab bringen können.

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Kein deftiges Essen, lieber kleine Snacks

Jeder kennt das Trägheitsgefühl nach einem ausschweifenden Mahl. In der Nachtschicht kann das zum Problem werden, verzichten Sie daher auf deftiges und fettiges Essen und greifen Sie lieber auf kleine, gesunde Snacks zurück. Nüsse liefern beispielsweise viel Energie und liegen Ihnen anschließend nicht schwer im Magen.

Vermeiden Sie Leerlauf

Probieren Sie in der Nachtschicht stets Leerläufe zu vermeiden, da diese eine Einladung für Müdigkeit sind. Suchen Sie sich am Besten immer eine Aufgabe – so hat die Müdigkeit keine Chance.

Passen Sie Ihren Tagesrhythmus frühzeitig an

Der menschliche Körper tut sich mit plötzlichen Wechseln des Tag/Nachtrhythmus schwer. Passen Sie Ihre Schlafgewohnheiten daher wenn möglich schon ein paar Tage früher in kleinen Schritten an.

Bitten Sie um Rücksicht

Besonders wenn Sie mit mehreren Personen in einem Haushalt leben, wird die Nachtschicht zu einer besonderen Herausforderung. Während Sie zu Bett gehen, stehen die Anderen gerade auf und beginnen Ihren Tag. Bitten Sie daher um Rücksicht.

Zu Hause braucht es Dunkelheit

Der Mensch schläft bei Licht nachweislich schlechter. Dunkeln Sie daher nach Ihrer Schicht zu Hause das Schlafzimmer komplett ab – am Besten so, dass kein Licht mehr in den Raum gelangt. Nur so haben Sie die Chance auf erholsamen Schlaf.

Guter Schlaf braucht Stille

Wenn Sie als Pflegekraft nach der Schicht nach Hause kommen, beginnt für die meisten Leute erst der Tag. Für guten Schlaf ist der Alltagslärm allerdings äußerst kontraproduktiv. Probieren Sie sich daher bestmöglich von Lärm und Geräuschen abzuschotten.

Keine Smartphones im Bett

Viele kennen das: man liegt schon Minuten im Bett, aber die Müdigkeit will sich nicht einstellen – da greift man schnell zum Smartphone. Aber Vorsicht: das Display-Licht macht den Körper sogar noch wacher. Grund hierfür ist die Farbwellenlänge des Lichtes, die den Körper an Tageslicht erinnert. Lesen Sie daher lieber etwas bei gedämpften Licht oder hören Sie leise entspannende Musik.

Führen Sie Rituale ein

Der menschliche Körper reagiert auf Muster im Tagesrhythmus. Führen Sie daher Rituale vor dem Schlafengehen ein. Diese Rituale werden Ihnen auch in den Phasen der Nachtschicht helfen, weil Sie dem Körper signalisieren: es wird Zeit zu schlafen.

Niemand kennt Ihren Körper besser als Sie

Jeder Mensch ist anders. Da niemand Sie und Ihren Körper besser kennt, als Sie selbst, sollten  Sie überlegen welche Erfahrungen Sie in der Vergangenheit gemacht haben: was hilft Ihnen gegen Müdigkeit und was gegen schlaflose Nächte? Entwickeln Sie so Ihre eigenen Strategien. So kann auch im Nachtdienst nichts mehr schief gehen.